Herbst-Dinner 2019 in der Green Cookery Lounge® I simply smart dining

Green Cookery Lounge Herbst-Dinner

Ende Oktober fand das diesjährige Herbst-Dinner in der Green Cookery Lounge® I  statt.

Ich liebe ja alle ‚Kochsaisonen‘, aber der Herbst bringt noch einmal so eine Wärme in die Küche und man kann richtig herzhaft und gehaltvoll kochen. So war es mir auch diesmal wieder eine Freude, mir zu überlegen, was ich denn meinen Gästen servieren könnte. Meine Gäste, das waren 10 begeisterte Äktivist*innen von SlowFood Youth aus dem Convivium Düsseldorf. Es wurde ein sehr unterhaltsamer und langer Abend mit vielen interessanten Themen.

Nun aber ein kurzer Exkurs zu den kulinarischen Aspekten des Herbst-Dinners 2019

Wie es zwischenzeitlich schon eine Art Tradition ist, gabe es vorneweg als Stärkung mein frisch gebackenes Natursauerteig-Brot. Obwohl ich ja ziemlich häufig Brot backe, es ist doch immer wieder aufs Neue spannend, wie es denn werden würde. Das augenblickliche Wetter/Klima spielt nämlich eine entscheidende Rolle – die Mikroorganismen, die ja den Geschmack und die Bekömmlickeit ausmachen, reagieren empfindlich – im positiven, wie im negativen – auf Schwankungen bei der Luftfeuchtigkeit oder auch der Temperatur. Aber, zum Glück hat alles geklappt und das Brot kam sehr gut an.

Zu einem Herbst-Dinner gehören für mich so Gemüse wie Kürbis und Kohl, Kartoffeln und als große Besonderheit natürlich Quitten.

Zu den Quitten

Zum Glück habe ich seit Jahren zwei sehr ergibige Quitten-Quellen hier in Düsseldorf, die mich jedes Jahr wieder mit ganz wunderbaren Früchten versorgen – ein Dank an die Spenderinnen an dieser Stelle.

Quitten mag ich sowohl herzhaft als auch süß. So wurden sie für den Hauptgang – Kartoffel-Bisquit mit einer Spitzkohl-Quittenfüllen – herzhaft verarbeitet. Kartoffel-Bisquit ist eine Entdeckung aus Südtirol. Dort wird der Kartoffel-Bisquit (bestehend aus Kartoffeln, Eiern, Butter und etwas Mehl) mit Spinat gefüllt und dazu gibt es eine Tomaten-Soße. Ich habe experimentiert und eine Füllung, eben aus dem Spitzkohl mit den Quitten gemacht. Eine gewisse Schärfe – kommend aus den selbst angebauten Chilis – ergänzte sich ganz prima mit der Süße der Quitten und den Senfölen des Kohls.
Natürlich habe ich die herrlichen Früchte auch für das Dessert zum Einsatz gebracht. Es gab kleine Strudelteig-Täschchen, die ich zum einen mit herbstlich gewürzten Quitten-Mus gefüllt habe und die andere Füllung bestand aus einer Quitten-Orangen Marmelade. Das herbe der Orangenschalen, gepaart mit den fruchtigen Quitten und dann noch der knusprig, blättrige Teig des Strudels war nicht schlecht … Ergänzt wurde das Dessert übrigens noch durch ein herbstliches Zimt-Parfait mit Salz-Karamell. Weder vom Parfait, noch von den Quitten-Dascherln, noch vom Karamell blieb etwas übrig. Den ganzen Abend war eine heitere und angeregte Unterhaltung am Gange – bei der Nachspeise wurde es ganz still – für mich der größte Dank und Freude, denn dann hat es meinen Gästen geschmeckt.

Kürbis - eingelegt
Quitten
Natursauerteig Brot
Kartoffel-Biskuit
Quitten Strudel-Teigtaschen

Hier das komplette Menü des Herbst-Dinner 2019  in der Green Cookery Loung

Ein kurzweiliger Abend ging dann doch irgendwann einmal zu Ende. Meine Gäste habe eine schöne Spende zurück gelassen, die an die Foodsharing – Gruppe hier in Düsseldorf geht – ich Danke Euch von SlowFood Youth sehr herzlich dafür!!!

Wenn nun jemand Lust bekommen hat mit ein paar Freunden die Green Cookery Lounge® I simply smart dining zu besuchen, freue ich mich sehr. Meldet Euch einfach, wenn Ihr 6 – 8 Personen seid, dann schauen wir gemeinsam nach einem Termin.

Herzlich Eure, Carmen     Green Cookery Lounge® I simply smart dining

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Sommer-Dinner 2019 in der Green Cookery Lounge® I simply smart dining

Endlich war es wieder soweit – das Green Cookery Lounge® I Sommer Dinner 2019 – fand just zum Sommeranfang statt.

Eine heitere Gruppe, die in ähnlicher Konstellation schon ein paarmal in der Green Cookery Lounge® zu Gast war, hatte schon frühzeitig angefragt, ob ich wieder für sie kochen würde – was ich sehr gerne mit JA beantwortete. Und so kamen dann 7 Gäste zum Sommeranfang in die Green Cookery Lounge®.  Es war gerade so warm, dass wir draußen auf der Terrasse sitzen konnten, erst spät an diesem Abend wurde es dann frisch, aber da waren auch schon alle satt und zufrieden, nach einem unbeschwerten und wie ich das Gefühl hatte auch kulinarisch gelungenen Abend.

Neuerungen in der Green Cookery Lounge® I simply smart dining

Vor einer Weile habe ich beschlossen ein paar Neuerungen in die Green Cookery Lounge® einzuführen.
Eine dieser Änderungen betrifft die Anmeldung. Es kostet mich sehr viel Zeit ein Dinner im Netz auszuschreiben und mich dann um die Anmeldungen, bzw. Absagen etc. zu kümmern. In dieser Zeit koche ich eigentlich lieber 😊. Aus diesem Grund öffne ich die Green Cookery Lounge® zwischenzeitlich nur noch auf konkrete Anfragen, die von Euch direkt an mich herangetragen werden.  Die Gruppe sollte aus mindestens 6 bis maximal 10 Personen bestehen. Gemeinsam suchen wir nach einem Termin und dann lege ich los.

Es gibt darüber hinaus eine weitere Änderung. Schon immer habe ich für das Menü eine Spende genommen, in einer Höhe, die ich vorher festgelegt habe. Zwischenzeitlich handhabe ich es so, dass jede*r Gästin/Gast soviel gibt, wie er/sie möchte oder kann. Den Geld-Betrag, der dabei zusammenkommt, spende ich an eine Organisation oder Projekte, die sich mit Themen wie Nahrungsmittelverschwendung, Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit Kochen und Ernährung etc. auseinandersetzen.

Die Spenden meiner Gäste für dieses Mal kommen SlowFood Youth in Düsseldorf zugute. Ich bin der Überzeugung, dass wenn wir wirklich nachhaltig etwas verändern wollen, dann geht das nur über die jungen Menschen und deshalb habe ich mich dieses mal für SlowFood Youth entschieden.

So, nun aber zu den kulinarischen Aspekten des Sommer-Dinners 2019

Jede Saison hat ja ihre Highlights an Früchten und Gemüsen. Im Frühjahr sind es die ersten Kräuter und ganz frühen Gemüse, auf die man sich nach der Winterzeit so sehnt. Im frühen Sommer kann man dann endlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Erstmals im Jahr ist es soweit, dass die Auswahl schier unerschöpflich ist und es kaum Begrenzungen gibt, welche Gemüse, Früchte und Kräuter ich zum Einsatz bringen könnte 😊.
Das ist Fluch und Segen zugleich, denn es gibt dann auch eine unerschöpfliche Auswahl und Möglichkeiten was man denn so auf den Tisch bringen könnte. Für mich ist es, egal welche Saison es gerade ist, stets eine große Freude mir zu überlegen, was ich denn meinen Gästen kredenzen kann. Dabei steht bei mir schon Kreativität im Vordergrund, aber gleichzeitig koche ich sehr gerne bodenständige-, traditionelle- und Arme-Leute Gerichte und nehme ebensolche Zutaten als Grundlage. Die Rezeptideen transferiere ich dann behutsam in die heutige Zeit.

Das Menü des Sommer-Dinner 2019  – das gab es diesmal in der Green Cookery Lounge

Einstimmung – Natursauerteig-Brot mit Kräuter-Quark und gesalzener Butter

Frisch gebackenes Natursauerteig-Brot

Ich backe etwa einmal in der Woche unser Brot selbst. Dabei habe ich vor vielen Jahren einen sogenannten Sauerteig angesetzt, den ich seither hege und pflege. So ein Sauerteig reift mit der Zeit und es entwickelt sich eine organische Mischung aus Milchsäurebakterien und Hefen, deren Vergärungs-Produkte das Brot erst so richtig gut und bekömmlich machen.

Frischkäse – selbstgemacht

Zu dem Bauernbrot gab es selbstgemachten Frischkäse mit frischen Kräutern aus meinem eigenen Anbau. Seit einer ganzen Weile mache ich Frischkäse selbst – das geht ganz einfach. Ich nehme ein Glas Bio-Naturjoghurt in das ich einen halben Teelöffel Salz einrühre. Den Joghurt lasse ich anschließend in einem Sieb, das ich mit einem Mulltuch oder großen Taschentuch ausgelegt habe etwa 18 Stunden abtropfen. Der Frischkäse wird dabei schön cremig und schmeckt super. Damit schlage ich mehrere Fliegen mit einer Klappe – ich spare Plastik- und Alu-Verpackung – Frischkäse gibt es leider nur so verpackt. Außerdem gewinne ich Molke und diese Molke nehme ich wiederum für mein Natursauerteig-Brot. Die Molke gibt noch einmal Aroma und erhöht zusätzlich die Bekömmlichkeit des Brotes.

Gesalzene Butter

Gesalzene Butter geht ganz einfach – frische Sauerrahm-Butter wird auf Zimmertemperatur gebracht und mit dem Schneebesen luftig aufgeschlagen. Anschließend wird zum Beispiel Fleur de Sel dazugegeben – fertig. Schmeckt riesig auf dem frisch gebackenen Brot.

Vorneweg – Eisgekühlte Gazpacho mit Gurken-Likör

Gazpacho eignet sich hervorragend für ein Menü mit vielen Gästen, denn sie muss am Tag davor vorbereitet werden, damit sie schön durchziehen und kalt serviert werden kann. Der Clou meiner Gazpacho ist der Gurken-Likör, der passt einfach genial dazu. Den Gurken-Likör kann man auch selber machen, aber ich habe einen geschenkt bekommen, der aus einer kleinen Manufaktur in Düsseldorf stammt. Das Rezept für die Gazpacho findet ihr unter diesem Link auf meiner My Cookery Log® I simply smart cooking Seite.

Zwischengang – Kartoffel-Praline gefüllt mit Giersch und Kräutern aus dem Garten auf würzigen Semmelbröseln

Mein persönliches Highlight des Menüs war tatsächlich die Kartoffel-Praline. Sie ist ein bisschen aufwändiger in der Zubereitung – dieser lohnt sich aber absolut. Das Rezept habe ich auch schon verbloggt – es findet sich hier. Die Füllung ist absolut variabel, ich habe mich für Giersch und ein paar Beikräuter entschieden – so verbrauche ich nämlich eine Menge von dem Giersch, der sich bei mir im Garten recht wohl fühlt und wächst und wächst …. Als Füllung kann man aber auch zum Beispiel Frühlingszwiebel – angeschwitzt mit getrockneten Tomaten nehmen oder, auch nicht schlecht schmeckt etwas von der Roten Zwiebelmarmelade aus diesem Rezept mit einem kleinen Stück Ziegenfrischkäse. Die aromatisierten und gerösteten Semmelbrösel dazu runden die Praline toll ab.

Hauptgang – Letscho – ganz langsam geschmorte Paprika, Tomaten & Zwiebeln

Endlich gibt es regionale Paprikaschoten und auch die Tomaten fangen an aromatisch zu schmecken. Letscho ist ein Gericht, das es in Osteuropa in vielen verschiedenen Varianten und Namen gibt, aber auch in der Wiener Küche wird Letscho gerne zubereitet. Der Trick ist, dass die Zutaten in einen Bräter geschichtet werden, dann kommt ein Deckel drauf und damit wird das Letscho bei niedrieger Temperatur im Backofen ganz langsam geschmort. Auch das Gericht am besten schon ein paar Tage im Voraus zubereiten und dann am Tag, wenn die Gäste kommen muss nur noch das Finish gemacht werden. Dazu das Letscho einfach ohne Deckel noch einmal für eine halbe Stunde ins Backrohr stellen – fertig. Durch das langsame schmoren wird das Gemüse fast karamellartig und entfaltet all ihr Aroma.

Nachspeise

Das schöne an meinen Gästen ist, dass sie so eine Freude am Essen haben und auch am Ende eines ausgedehnten Menüs noch Platz für eine Nachspeise zum Genießen haben.

Es gab ein Krokant-Parfait – mit Joghurt-Sahne Nockerl – beides super easy gemacht mit Mandel-Madeleines und der Jahreszeit entsprechend frische Erdbeeren.

Für das Parfait werden zunächst Mandeln grob gehackt und diese dann in einen hellen Karamell eingerührt. Anschließend den Krokant auf ein geöltes Holzbrett transferieren und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Sahne mit Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. Die Sahne in eine mit Pergamentpapier ausgelegte Form füllen, den grob gehackten, aber noch leicht warmen Krokant darüber streuen und mit einer Gabel vorsichtig unter die Sahne ziehen. Die Form verschließen und über Nacht in das Gefrierfach stellen.

Für die Joghurt-Sahne Nockerl beide Zutaten mit etwas Zucker verrühren. In einem Sieb mit einem Mulltuch ausgelegt, ebenfalls über Nacht abtropfen lassen. Danach lassen sich prima Nockerln davon abstechen. Die Molke, die dabei entsteht übrigens nicht wegwerfen, sie kann man gut in einen Smoothie oder ins Müsli mit frischen Früchten mischen – schmeckt sehr gut und ist sehr bekömmlich. Die genauen Zubereitungsanleitungen für die Nachspeise wird es demnächst auf My Cookery Log® I simply smart cooking geben.

Ein sehr heiterer Abend in der Green Cookery Lounge® fand seinen Ausklang mit einem Espresso und den letzten Mandel-Madeleines. Ich wars zufrieden und ich glaube meine Gäste waren es auch 😊.

Wenn nun jemand nun Lust bekommen hat mit ein paar Freunden die Green Cookery Lounge® I simply smart dining zu besuchen, freue ich mich sehr. Anmeldungen für das Herbst/Winter-Dinner nehme ich gerne ab Ende September entgegen.

Herzlich Eure, Carmen Green Cookery Lounge® I simply smart dining

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Alpenländischer Winterausklang am 17. März 2018 in der Green Cookery Lounge® I simply smart dining

Frühlingserwachen Noch ist er nicht vorbei der Winter, auch wenn die ersten Frühlingsboten un- übersehbar sind. Deshalb gibt es noch einmal, bevor es dann hinaus geht ein herzhaftes Alpenländisch inspiriertes Menü, bei dem man den nahenden Frühling kulinarisch aber schon erahnen können wird.

Zur Schaffung einer ersten Grundlage …

… starten wir mit Buscetta. Ja, das klingt jetzt vielleicht nicht wirklich aufregend, aber gerade deshalb ist es eine schöne Herausforderung sie so zu interpretieren, dass sie einfach und doch überraschend den Gaumen erfreuen.

Einstimmung …

Anfang März war ich in den Alpen und hatte dabei das große Glück ein Stück Graukäse aus Heumilch zu ergattern :-). Ein Highlight des Menüs wird daher ein leichtes Graukäse-Süppchen sein. Graukäse ist eine Spezialität aus den Alpen – ein Sauermilchkäse, der praktisch kein Fett enthält. In früheren Zeiten haben nämlich die Bäuerinnen & Sennerinnen die Milch von den Kühen stehen gelassen, das Fett rahmte auf, wurde abgeschöpft und daraus wurde dann im Butterfass Butter hergestellt. Die zurückgebliebene Magermilch ließ man sauer werden und daraus entsteht dann eben jener Graukäse. Graukäse ist also ein Sauermilchkäse, der zunächst leicht würzig-säuerlich schmeckt, je länger er jedoch reift, desto intensiver/schärfer wird er im Geschmack. Jung ist der Graukäse eher krümelig, mit einer topfenähnlichen Konsistenz. Zu diesem Zeitpunkt schmeckt er noch recht mild auch wenn er da schon, bedingt durch den grünlich-grauen Edelschimmel ziemlich ‚schlimm‘ ausschaut … Je älter er wird, desto ‚speckiger‘ wird die Konsistenz und desto schärfer wird der Geschmack. Den Graukäse, den ich für die Suppe verwende ist etwa 4 Monate gereift und daher noch recht ‚topfig‘ und genau richtig für die Suppe.

Leichter Zwischengang

Leicht, frisch und anregend wird dann ein Stück ‚einfach‘ gebratener Radicchio als Zwischengang serviert. Radicchio ist mit seinen Bitterstoffen ein hervorragendes und toll schmeckendes Wintergemüse, das die Verdauung anregt und so bestens auf den Hauptgang vorbereitet.

Zum Hauptgang

So gerne ich während des Winters Rüben, Kohl und Kartoffeln zu herzhaften Gerichten verarbeite, ab Anfang März kann ich es dann oft nur schwer erwarten, bis die ersten ‚frischen‘ Gemüse und Kräuter des Jahres endlich wieder zu haben sind. Nicht so geht es mir mit Rote Beete! Deshalb gibt es zum Hauptgang ein Rote Beete-Pesto zu frisch gemachten dünnen Bandnudeln. Die Rote Beete sind für mich noch Teil des Winters, aber in Form dieser raffinierten Pesto läuten sie schon mal den Frühling ein. Die Idee für die Rote Beete Pesto, wie auch für die Bruscetta stammt übrigens von der wunderbaren Elisabeth Bronfen, die mit ihrem Buch Meine Kochmemoiren eine schier unerschöpfliche Quelle an Kochinspiration für mich ist.

Last but not least der Nachtisch…

… es wird einen klassischen Kaiserschmarrn geben. Aber keine Sorge, er kommt so luftig leicht daher – der geht bestimmt noch. Dazu gibt es meine letzten Rotwein-Zwetschgen, die ich im vergangenen Herbst von den wenigen Zwetschgen, die es gab gemacht habe. Das Rezept für die Rotweinzwetschgen ist übrigens ein altes Familienrezept, das in Form einer Kopie eines alten Briefes an meine Tante Liesl zwischenzeitlich weit verbreitet im Familien- und Freundeskreise ist.

Ich freue mich darauf, Euch  in der Green Cookery Lounge® bekochen zu dürfen! Bis dahin, seid gegrüßt, Carmen

Wilde Kirsche Wilde KirscheWilde Kirsche

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Nachlese – Sommer-Dinner in der Green Cookery Lounge®

Am vergangenen Freitag war es, nach einer Weile Pause, wieder einmal soweit und ich konnte für eine total nette Schar von kulinarischen Genießerinnen, die jetzt schon zum dritten Mal die Green Cookery Lounge® gebucht haben, kochen. 

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Ich hatte sie darum gebeten, warmes und trockenes Wetter mitzubringen, damit wir draußen auf der Terrasse auftischen können. Das hat ganz gut geklappt, zumal wir dann, als es Dunkel wurde, ein Feuerchen angemacht haben … SAMSUNG CSC
Trocken ist es fast ganz bis zum Schluss geblieben, aber auch, als es dann zu regnen anfing, hat das der lustigen Truppe nicht die Laune verdorben und die Markise hat auch dicht gehalten, sodass wir bis spät in die Nacht den schönen Sommerabend genießen konnten.

Kulinarisch habe ich mich von einer meiner Lieblingsküchen inspirieren lassen, der einfachen und rustikalen Südtiroler Küche, die mit herrlichen vegetarischen Gerichten aufwarten kann.

SAMSUNG CSCAls ich kürzlich in Südtirol unterwegs war, bin ich durch Zufall auf ein ganz wunderbares Buch gestoßen – Schneemilch und Pressknödel –, in dem 9 Südtiroler Bäuerinnen einen Einblick in ‚Ihre‘ Küche und Rezepte geben und ihre ganz persönlichen Geschichten erzählen zu den Schätzen aus der Region und wie sie diese zu verlockenden Speisen verarbeiten.

Ein paar Anregungen daraus habe ich aufgegriffen und in das Menü einfließen lassen. IMG_4910

Was es dann gegeben hat seht Ihr ganz unten …

Es hat wie immer großen Spaß gemacht, für liebe Gäste zu kochen!

Am meisten gefreut hat es mich, dass offensichtlich alle Spaß hatten, es wurde viel gelacht und geredet. Und wenn es dann doch mal still wurde, dann nur, weil Ihr das, was ich Euch mit Herzblut gekocht habe, genossen habt.

Es wurde alles aufgegessen und auch der eine oder andere Nachschlag gerne genommen – was könnte es für ein schöneres Kompliment für eine Köchin geben!

Danke für einen sehr schönen Abend & dass Ihr Gäste in der Green Cookery Lounge® I simply smart dining gewesen seid!

 

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Aperitif &Amuse Gueule

Sekt oder Holunderblüten-Schorle
mit Ziegenblauschimmel-Käse gratinierte Aprikos
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Einstimmung
Apfel-Zwiebel Butter & Erdäpfelkas
dazu selbstgemachtes Kastenweißbrot & Mini Dinkelbrötchen

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Zwischengang
Buschbohnen, Zwiebel, Knoblauch & Tomaten mit Mediterranen Kräutern im Ofenrohr geschmort

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Hauptgang
Offene Brot-Lasagne mit gebratenen Pilzen & Birnen mit Parmesanschaum

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Last but not Least
In Mohnbutter geschwenkte Quarknochen mit mit frisch zubereiteter Eiscreme aus selbstgepflückten Wilden Brombeeren

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Espresso mit kleinem Gebäck
Digestive
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Green Cookery Lounge® I simply smart dining

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Green Cookery Lounge® Phoenix – Special 2014

Die Green Cookery Lounge® hat am vergangen Sonntag erstmals ihre Pforten in Phoenix, Arizona geöffnet.

2_IMG_30701_IMG_31643_IMG_3176DSC_0160IMG_31565_IMG_3182Initiiert durch Mundpropaganda fand sich eine Gruppe von amerikanischen ess- & kochbegeisterten Gästen am Fuße der Camelback Mountains ein.

Obwohl es in Phoenix tagsüber noch fast 30 Grad und Sonnenschein pur hat, ist gemüsetechnisch auch hier der Herbst voll angekommen. Also gab es ein Menü, bei dem in jedem Gang eine ‚Herbst-Zutat‘ dominierte – Rote Beete, Topinambur, Butternusskürbis & Äpfel – das komplette Menü findet Ihr am Ende des Artikels.

IMG_3160Als ‚Begleitung‘ gab’s frisches selbstgebackenes Französisches Landbrot – selbstgebackenes Brot ist übrigens ein MUST hier, denn selbst Brot aus Delikatess-Bäckereien ist zum verzweifeln…

Das Brot sah nicht nur gut aus, es schmeckte auch so. Mein ‚Poolish‘ – ein lang geführter Vorteig mit ganz wenig Hefe – und der Brotteig selbst, gingen dank der sommerlichen Temperaturen hervorragend auf.
Das Brot war dann innen auch schön luftig und außen herrlich knusprig.

Es wurde ein sehr lebhafter Abend, bei dem nicht nur gekocht & gespeist, sondern bei dem auch intensiv gefachsimpelt wurde über Küchenzubehör, Zubereitungstechniken & Ingredienzien, wobei natürlich auch der Austausch der vielfältigen länderspezifischen Besonderheiten & Highlights nicht zu kurz kam.

Ein Dank an unsere Gäste für diesen intensiven & wunderbaren Dinner-Abend!

Herzlich Eure Green Cookery Lounge® – Grüne Kochkultur & Lebensart

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Menü Green Cookery Lounge® Phoenix-Special 2014


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Aperitif
Pisco Sour

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Amuse Gueule
Barbecued Red Beets served with Goat Cheese & caramelized Walnuts
drizzled with Thyme & Rosemary perfumed Honey

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Starter
Carpaccio from Jerusalem artichokes & Chips on a salad of Sweet Greens and Red Onions
served with homemade Pain Rustique

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Main Course
Gnocchi with Butternut Squash sauce topped with homemade crushed Amarettini & Basil

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Last but not Least
Apple & Blueberry Strudel with slightly whipped Vanilla-Cream

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Espresso with Pastries
Digestive
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Green Cookery Lounge® – simply smart dining

Rezept – Rote Beete Knödel mit Wilder Fenchel–Butter auf Rote Beete-Lauch-Gemüse

Hauptgericht des diesjährigen Green Cookery Lounge Herbst-DinnersSAMSUNG CSC

Rote Beete Knödel mit Wilder Fenchel-Butter auf Rote Beete-Lauch-Gemüse

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Südtiroler Knödel oder Nocken sind immer ein herzhafter Genuss und mit Rote Beete und Lagrein – ein Käse aus der Gegend – einfach unwiderstehlich!

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Den Link zum Rezept – wie sie genau gemacht werden, die Rote Beete Knödel – findet Ihr bei den Rezepten.

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.Viel Spaß beim Nachkochen!
Eure Green Cookery Lounge – Grüne Kochkultur & Lebensart

Menü Herbst – Dinner 2014

Menü Green Cookery Lounge® Herbst – Dinner 2014

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Der Frühling ist zwar schön;
doch wenn der Herbst nicht wär‘, wär‘ zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
(Friedrich Freiherr von Logau)

Aperitif & Amuse Gueule
Ratzenberger Bacharacher Wolfshöhle Riesling Spätlese 2010
&
Rote Zwiebel Marmelade auf gerösteten Brotscheiben
gratiniert mit Ziegenkäse

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Einstimmung
Steinpilz-Apfel Carpaccio mit Walnuss-Öl & gerösteten Walnüssen
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Zwischengang
Estragon-Weißwein Suppe mit Zimt-Croutons
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Hauptgang
Rote Beete Nocken mit leicht gebräunter Wilder Fenchel – Butter beträufelt und
gebettet auf geschmortem Rote Beete Lauch Gemüse

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Last but not Least
Frisch zubereitete Eiscreme aus selbstgepflückten Wilden Brombeeren
dekoriert mit feinem Italienischen Mandelgebäck

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Espresso mit kleinem Gebäck
Digestiv

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Green Cookery Lounge Herbst-Dinner 2014

Einladung zum diesjährigen Green Cookery Lounge Herbst-DinnerIMG_0640

Der Frühling ist zwar schön;
doch wenn der Herbst nicht wär‘, wär‘ zwar das Auge satt, der Magen aber leer  – Friedrich Freiherr von Logau

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Unsere Ideen reifen wie wir die erntereifen Herbst-Früchte zu einem rustikalen Menü für Euch veredeln können, um Eure Mägen wohlig zu füllen.
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Die Green Cookery Lounge® lädt daher am
3. Oktober 2014 um 19 Uhr
zum diesjährigen Herbst-Dinner ein.

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.IMG_0661Green Cookery Lounge – Grüne Kochkultur & LebensartIMG_0674

MCG Abi-Ball Sponsoring Dinner 2014 – eine gelungene Gemeinschaftsaktion!

GCL_DinnerVorpremiere_04_2012Gemeinsam mit vielen Helferinnen und Helfern haben wir am vergangenen Wochenende in der green cookery lounge insgesamt 19 Gäste bewirtet.

Die Unterstützung durch die Schülerinnen und Schüler des Marie Curie Gymnasiums dabei war großartig! Es kamen Teams fürs Stühle und Tische rücken, ebenso wie Kreativ-Teams, die sich jeweils eine tolle Tischdeko haben einfallen lassen. Zwischendrin gab es ein Spül- und Aufräumteam, das Geschirr, Gläser und Töpfe für den zweiten Abend wieder flott gemacht hat. Nicht zu vergessen, die beiden Service-Teams, die sich sehr zuvorkommend um das Wohl der Gäste gekümmert haben.

Ein Danke an alle, die mitgeholfen haben und Danke auch an diejenigen, die Ihre Mithilfe angeboten haben, die aber, weil es so viele waren gar nicht alle eingesetzt werden konnten.

Kulinarisch standen die Dinner unter dem Motto „Alpenländische Winter-Küche“ mit Südtiroler Spinatknödel als Hauptgang. Die Stimmung an beiden Abenden war großartig und sowohl was den Genuss, als auch was den Spaß anbetrifft ein voller Erfolg! Aber nicht nur das, auch das Ziel, die Aufbesserung der Abi-Ball Kasse ist gelungen. Neben den großzügigen Spenden der teilnehmenden Gäste, gab es zusätzlich noch eine sehr großzügige Spende für die Einkäufe von Eltern, die nicht am Dinner teilnehmen konnten – vielen Dank dafür!

Die beiden Einladungen in die green cookery lounge waren wirklich eine gelungene Gemeinschaftsaktion gewesen, an der sich nicht nur viele mit Engagement beteiligt haben, sondern bei der wir alle ganz, ganz viel Spaß hatten!!!

Herzlich Eure green cookery lounge – Grüne Kochkultur & Lebensart

Menü Winter – Dinner 2014

green cookery lounge MCG – Sponsoring Dinner 2014

Menü
„Alpenländische Winter-Küche“

Aperitif
Sekt Le Chiassaie V.S.Q.P.R.D. 2010
&
Hausgemachte Salz
-Cracker mit einem Dattel-Frischkäse Toping
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Einstimmung
Edel-deftige Käse-Zwiebel Suppe mit Weißem Portwein und einem Hauch von Vanille & Ingwer
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Zwischengang
Rote-Bete Timbale auf Postelein-Salat mit Blutorangen-Dressing
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Hauptgang
Südtiroler Spinatknödel dazu gebräunte Butter & Parmesan
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Last but not Least
Warme Schokoladen-Küchlein arrangiert mit eingelegten Birnen
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Espresso mit kleinem Gebäck
Digestiv

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